Grundwissen: Standorte und Bodenansprüche

Licht:
Eine preiswerte, höchst wirksame Art der Bodenverbesserung ist das Einbringen von Gartenkompost, der organische Materialien in einer leicht zersetzbaren Form dem Natur-Kreislauf zuführt. Ideal ist das Einmischen von 30 Prozent abgelagertem Gartenkompost unter die Füllerde beim Pflanzen. Gartenkompost hat sich insbesondere auf allen mineralischen Böden (Sand, Lehm) bewährt. Rosen brauchen einen eher schweren Boden. Auf sandigen, durchlässigen Böden ist Urgesteinsmehl einzuarbeiten. Das macht den Boden bindig und speicherfähig, während hingegen das Einbringen von Unmengen sogenannter Rosenerde da eher kontraproduktiv ist. Für die Pflanzung im Kübel ist sie aber unbedingt notwendig.

Boden:
Die oberirdischen Zweige werden vor dem Pflanzen auf eine Länge von 10-12 cm eingekürzt. Die Wurzelspitzen werden nur etwa 1 cm abgeschnitten, denn es sollten möglichst viele Faserwurzeln erhalten bleiben. Die wurzelnackten Rosenpflanzen müssen direkt nach dem Auspacken vor der Pflanzung für 12 bis 24 Stunden mit allen Trieb- und Wurzelteilen in einen randvollen Wassereimer eingetaucht werden. Besonders wichtig ist dieses Vorgehen bei Frühjahrspflanzungen. Das gilt nicht für Plant-o-fix-Töpfe. Diese sollten nur kurz gegossen werden und dann ohne den äußeren Plastiktopf in die Erde gepflanzt werden. Kann man erst ein paar Tage später pflanzen, lassen Sie die wurzelnackten Rosen einfach im Wassereimer stehen. Die Plant-o-fix-Töpfe können wochenlang an einem schattigen Ort stehen bleiben, wenn es sein muss.

Die Veredlungsstelle soll nach dem Pflanzen 5 cm unter der Erde sein.

Das tiefe Pflanzen mindert die Neigung der veredelten Rose zur Bildung von Wildtrieben und ist gleichfalls ein zusätzlicher Frostschutz für die Rosenpflanze. Man füllt die Pflanzgrube mit der zuvor ausgehobenen Erde aus und schlämmt mit Wasser aus Kanne oder Schlauch tüchtig ein. Sehr schwere Lehmböden kann man mit Rosenerde auflockern.

Kleinklima:
Die Rosen müssen nach der Pflanzung unbedingt angehäufelt werden (Schutz vor Austrocknung durch Wind, Sonne und Frost). Es schauen nur noch die Triebspitzen 2-3 cm heraus. Bei der Frühjahrspflanzung wird 4-5 Wochen später vorsichtig abgehäufelt, wenn die belaubten Neutriebe eine Länge von 10 cm haben. Stammrosen erhalten im Frühjahr wie auch im Herbst eine Haube aus Jute, Tannenzweigen oder Vlies als Verdunstungsschutz!

Kronentraufeln:
Die Rosen müssen nach der Pflanzung unbedingt angehäufelt werden (Schutz vor Austrocknung durch Wind, Sonne und Frost). Es schauen nur noch die Triebspitzen 2-3 cm heraus. Bei der Frühjahrspflanzung wird 4-5 Wochen später vorsichtig abgehäufelt, wenn die belaubten Neutriebe eine Länge von 10 cm haben. Stammrosen erhalten im Frühjahr wie auch im Herbst eine Haube aus Jute, Tannenzweigen oder Vlies als Verdunstungsschutz!

"Bodenmüdigkeit" (Nachbaukrankheit):
Die Rosen müssen nach der Pflanzung unbedingt angehäufelt werden (Schutz vor Austrocknung durch Wind, Sonne und Frost). Es schauen nur noch die Triebspitzen 2-3 cm heraus. Bei der Frühjahrspflanzung wird 4-5 Wochen später vorsichtig abgehäufelt, wenn die belaubten Neutriebe eine Länge von 10 cm haben. Stammrosen erhalten im Frühjahr wie auch im Herbst eine Haube aus Jute, Tannenzweigen oder Vlies als Verdunstungsschutz!

Schnitt

Kleinstauch-, Beet-, Zwerg-, und Edelrosen

schneidet man auf etwa 15- 20 cm Trieblänge zurück, damit die Pflanze wieder ihren schönsten Habitus aufbauen kann und Sie dadurch mit vielen Blüten verwöhnen wird.

Stammrosen

schneidet man wie die Beetrosen, nur noch 5cm kürzer!

Kletterrosen

lässt man weitestgehend auf die gewünschte Höhe wachsen und schneidet von Jahr zu Jahr altes und totes Holz heraus. Die Höhe können Sie durch schneiden der Triebspitzen bestimmen, die Kletterrose macht dann mehr Seitentriebe und blüht auf „Augenhöhe“ und nicht in unerreichbaren Höhen. Hier können Sie feines Holz stehenlassen, denn daran entwickeln sich meist Blüten. Einen Verjüngungsschnitt können Sie alle 5-6 Jahre vornehmen und die ganz alten Triebe auf ca. 40 cm runterschneiden. Es werden sich sicher neue, frische Grundtriebe bilden.

Strauchrosen

sollte man die ersten 2 Jahre nicht so stark zurückschneiden, da die Pflanze ein kräftiges Gerüst mit Grundtrieben aufbauen soll, um in den Folgejahren ihren Namen als „Strauch“ gerecht zu werden. Man entfernt lediglich trockenes Holz und kann bei Bedarf die Triebe um etwa 1/3 einkürzen. Um eine mehrjährige Strauchrose mit starkem Grundgerüst immer wieder auf die selbe Höhe zu bekommen, sollte man die ganz feinen Triebe (bis 3-4mm) vollständig entfernen (das gibt der Pflanze mehr Luft, da diese Triebe nur Laub hervorbringen und lässt dem Mehltau weniger Chancen) Die starken Triebe vom Vorjahr werden auf ca. 60 cm runtergeschnitten. Das verhindert auch, dass eine Hecke von unten verkahlt und blickdurchlässig wird. Ganz dicke 4-6 Jahre alte Grundtriebe, können auch vereinzelt weggeschnitten werden, um Platz für neue, junge Grundtriebe zu machen.

Düngung

Direkt nach dem Schnitt erfolgt die erste Grunddüngung mit einem organisch-mineralischen Volldünger ( 50- 70 g pro m², z.B. Rosenspezialdünger), damit die Rose vital und kräftig in die neue Blütensaison starten kann. Der Dünger sollte leicht eingearbeitet werden. Eine zweite leichte Gabe (ca. 20-30g m²), sollte Mitte Mai zugeführt werden und ca. Ende Juni die dritte und letzte, leichte (ca. 20-30g m²) Düngung erfolgen. Danach bitte keinen Stickstoffdünger (N) mehr ausbringen, da die Pflanzen sonst nicht aufhören zu wachsen und zu weich in den Winter gehen. Lieber im August mit Patentkali die Winterhärte verbessern!

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Folgende Hinweise sollten immer beachtet werden:

Düngezeiten
Frisch gepflanzte Rosen sollten erst 4-6 Wochen nach der Pflanzung mit einer leichten Gabe eines organischen Düngers (Beckmann Rinderdung, z.B.) oder mit einem Langzeitdünger im ersten Standjahr gedüngt werden. Mineralische Kurzzeit-Dünger (wie z.B. Blaukorn) haben bei der Rosenpflanzung nichts verloren. Mineralische Kurzzeit-Dünger im frischen Pflanzloch verhindert die Wurzelbildung und schädigt die Pflanze!

Bei offenem Wetter versenden wir unsere wurzelnackten Rosenpflanzen und Sommerstauden ab Anfang März (KW 10) bis ca. Mitte Mai (KW 19). Die Rosen werden gut verpackt mit dem Paketdienst GLS an Sie verschickt. Wer zuerst bestellt bekommt zuerst, denn wenn eine Sorte ausverkauft ist, gibt es erst wieder frische Pflanzen im kommenden Oktober. Außerdem blüht eine im März gepflanzte Rose 3-4 Wochen eher, als eine im Mai gepflanzte!

Ab KW 18 bieten wir wieder eine Auswahl an Containerrosen aus dem Cabriogewächshaus an, ab Mitte Juni gibt es Freilandware. Welche Sorten es geben wird erfahren Sie automatisch per Newsletter zu gegebenem Zeitpunkt.

Infos über Anbau, Pflanzung und Pflege

Rund um Rosen auf 48 Seiten:

In unserem umfassend überarbeiteten "Rund um Rosen" inklusive Schädlingslexikon finden Sie viel Wissenswertes über die Königin der Blumen. Es enthält detaillierte Informationen über Anbau, Pflanzung und Pflege der schönsten Gartenrosen unserer Rosenschule.

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