RUND UM ROSEN - Die kleine Rosenfibel

  Kordes-Schnittrosen für Zuhause und in der Floristik

Die Rose ist nicht nur im Garten die Königin unter den Blumen, sondern auch als Schnittblume floristisch gestaltet oder als Strauß in der Vase eine Augenweide.

Prinzipiell kann man alle Rosen auch floristisch verwenden. Jede Sorte hat ihren Reiz und ihren eigenen Charakter. Jedoch herrschen große Unterschiede zwischen den Rosen, die man im Garten schneidet, um sie in die Vase zu stellen und den Kordes-Sorten, die speziell für die Verwendung als Schnittrose gezüchtet und in erster Linie im erwerbsmäßigen Anbau weltweit kultiviert werden. Diese bestechen durch eine exzellente Haltbarkeit und ihre guten Aufblüh-Eigenschaften. Bei guter Behandlung stehen diese Schnittrosen mindestens eine Woche in der Vase, oft aber viel länger und manchmal bis zu drei Wochen.


Was ist beim Kauf von Schnittrosen zu beachten?

Der größte Irrtum ist, daß eine knospige Rose frisch und die Garantie für eine lange Haltbarkeit ist. Wenn die Rose zu früh geerntet wird – d.h. die Rosenknospe ist noch fest verschlossen und vom Inneren der Blüte ist noch nichts zu sehen, ist die Blüte noch nicht weit genug entwickelt und hat dann große Schwierigkeiten aufzublühen. Die Farbe ist blasser und die Blume, wenn sie überhaupt aufblüht, bleibt kleiner.

 
 


 


Leider kann man nicht immer beurteilen,
wie alt die gekaufte Rose ist und ob sie eventuell Schäden während des Transportes davongetragen hat, da sie zu lange oder unsachgemäß transportiert wurde.
Deshalb bleibt der Schnittrosen-Kauf Vertrauenssache. Am besten kauft man
bei dem Floristen, der Qualität garantiert.

 
Rosen, die man im Garten schneidet
Die große Farben- und Formenvielfalt der Gartenrosen ist eine sommerlange Inspiration. Man arrangiert die Blüten als Sträuße oder Gestecke. Charakter und Ausstrahlung einer jeden einzelnen Sorte ist ein Genuß. Wie man den Strauß auch gestaltet, er wird immer Mittelpunkt
des Raumes sein. Die Rose wird zu Recht als Königin der Blumen bezeichnet. Der Rosenfreund versucht beim Gestalten des Straußes auf den Charakter der Sorten einzugehen.

Was ist beim Schneiden der Rosen im Garten zu beachten?
Schnittreif sind die Rosen, wenn sie schon etwas aufgesprungen sind, dann ist die Blüte weit genug entwickelt, um in der Vase voll aufblühen zu können. Stark gefüllte Sorten müssen etwas weiter geöffnet geschnitten werden als schwach gefüllte.
Man schneidet idealerweise in den frühen Morgenstunden und zwar so, daß möglichst ein Drittel vom Stiel an der Pflanze bleibt und dieser somit schnell wieder durchtreiben kann und eine neue Blüte bringt. Pflanzenschonend schneidet man nur so viel, daß der Pflanze genügend Blätter zum Assimilieren, sprich Atmen, verbleiben.

 
    Nach dem Schneiden der Rose entfernt man die unteren Laubblätter und stellt die Stiele sofort in Wasser. Denn ist die Rose einmal welk, trägt sie bleibende Schäden davon.

Wer regelmäßig Schnittrosen schneidet, kann sich die Arbeit mit einer Präsentierschere erheblich erleichtern, die mittels zweier Klingenwülste den Rosenstiel nach dem Schneiden festhält.

 
Tipps für ein langes Vasen-Leben gültig für alle Rosen  
 
  • Wie schon erwähnt, achtet der erfahrene Rosenfreund darauf, daß die Rosen im richtigen Knospenstadium geernet werden. Wird der Strauß länger transportiert werden, müssen die Stiele erneut angeschnitten werden (3–5 cm), weil Luft in die Stiele eingedrungen ist, die eine spätere Wasseraufnahme verhindert.
  • Nur peinlich saubere Gefäße und sauberes Wasser verwenden, denn Algen und Bakterien verstopfen die Leitungsbahnen der Stiele.
 
  • Laubblätter gehören nicht in das Vasenwasser.
  • Es sollte dafür Sorge getragen werden, daß nicht zuviel Sauerstoff ins Wasser kommt. Deshalb das Wasser leise ins Gefäß laufen lassen und handwarmes Wasser verwenden.
  • Schnittrosen sollte man nicht in die direkte Sonne stellen.
  • Zugluft bereitet Schnittrosen große Probleme.
  • Wenn man die Vase nachts in einen kühlen Raum stellt, verlängert man die Haltbarkeit erheblich.
  • Frischhaltemittel: Sie verbessern deutlich die Haltbarkeit. Wichtig ist eine genaue Dosierung, sonst kommt es leicht zu Schäden. Im Frühjahr, Herbst und Winter verwendet man erfahrungsgemäß nur die Hälfte der angegebenen Konzentration, weil dann die weichen Blätter sehr empfindlich sind.
 

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© 2007 W. Kordes' Söhne
alle Rechte vorbehalten
Stand: August 2007
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