RUND UM ROSEN - Die kleine Rosenfibel

Die Umwelt-Fakten von A bis Z

Artenschutz:
Die Kultur gefährdeter einheimischer Wildrosen ist ein Beitrag zum Artenschutz, denn 1. wird die Verbreitung ökologisch bedeutsamer Wildrosen gefördert und 2. das Vermehrungsgut nicht aus der freien Natur sondern speziellen Mutterpflanzen-Quartieren entnommen.

Ausbildung:
Der Umgang mit Pflanzenschutz-Mitteln darf nur von sachkundigen Personen vorgenommen werden. Sachkundig sind Mitarbeiter mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Während der Ausbildung werden zudem Inhalte vermittelt, die das Umweltverständnis der Auszubildenden schärfen sollen, beispielsweise umweltrelevante Kenntnisse zur Fruchtfolge, Betriebshygiene, Sortenwahl etc.

 
    Bienennährgehölz Rose:
Blühende Rosenfelder im Sommer bieten eine wichtige Futterquelle für Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und andere Insekten. Und zwar bis zum Spätsommer/ Frühherbst hin, einer Zeit mit ansonsten nur geringem Nahrungsangebot. Der Einsatz bienenungefährlicher Präparate schont die emsigen Sammler von Pollen und Nektar.
 
  Boden:
Wer vom Boden lebt, muß pfleglich mit ihm umgehen. Dem Bodenschutz wird höchste Priorität eingeräumt. Durch das Einbringen von organischen Materialien wie Stallmist, Stroh oder Gründüngung wird der Humus-Gehalt erhöht. Windschutz-Pflanzungen schützen exponierte Flächen vor Erosion. Windschutz geben auch Feldhecken, die fortlaufend gepflegt und regelmäßig geschnitten werden. Sie bieten Schutz und Lebensraum für Vögel, Säugetiere und Insekten.

Energieschirm:
Im niederländischen Betrieb Interrose, einem Schnittrosen-Versuchsbetrieb von W. Kordes’ Söhne, wurden in den letzten Jahren sehr positive Erfahrungen mit dem Einsatz von Energieschirmen im Gewächshaus gemacht. Mittlerweile sind diese auch bei W. Kordes’ Söhne in Sparrieshoop im Einsatz. Das Zuziehen der Energieschirme während der Nacht reduziert den Heizbedarf drastisch.
 
    Fingerhacke:
Die Fingerhacke ist ein neues mechanisches Unkrautbekämpfungs-Gerät für den Einsatz innerhalb der geschlossenen Rosenreihen auf dem Feld. Rotierende, schrägstehende Gummifinger packen das Unkraut an seiner Wurzel, ohne dabei den Rosenstock zu beschädigen. Ein aktiver Beitrag zur Reduzierung von Unkrautvernichtungs-Mitteln (Herbizide).
 
  Müllvermeidung:
Neue Angebotsformen im grünen Einzelhandel haben eine Rosen-Verpackungswelle ausgelöst.
Es bleibt dabei: Wurzelnackte Rosen sind zwar nicht selbstbedienungsgerecht, aber müllfrei.
 

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© 2007 W. Kordes' Söhne
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Stand: August 2007
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