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Artenreichtum fördert spürbar die Pflegeleichtigkeit der Rosenpflanzung. Aber nicht nur das: artenreiche Kombinationen von Rosen mit anderen Stauden und Gehölzen steigern den Zierwert einer Gartenpflanzung, machen den Hausgarten zu einem Farbfeuerwerk rund um das Gartenjahr. |
![]() Rosen finden immer nette Begleiter... Silberlaubige Stauden: Heiligenkraut (Santolina chamaecyparissus), Perlkörbchen (Anaphalis triplinervis), Katzenminze (Nepeta), Lavendel (Lavandula angustifolia), Edelraute (Artemisia stellerina, A. schmidtiana ’Nana’). Buntlaubige Stauden: Frühlingsgold-Funkie (Hosta fortunei ’Aurea’), Blaublatt-Funkie (Hosta sieboldiana), Schneefeder-Funkie (Hosta undulata ’Univittata’). Blau- bis violettblühende Stauden: Ballonblume (Platycodon grandiflorus), Eisenhut (Aconitum napellus), Feinstrahlaster (Erigeron-Hybriden), Salbei (Salvia nemorosa- Sorten), Glockenblumen (Campanula- Arten), Katzenminze (Nepeta x faassenii), Kugeldistel (Echinops ’Veitch’s Blue’), Rittersporn (Delphinium- Hybriden), Lavendel (Lavandula angustifolia). Gelbblühende Stauden: Frauenmantel (Alchemilla mollis), Goldrute (Solidago caesia),Mädchenauge (Coreopsis-Arten), Sonnenhut (Rudbeckia fulgida ’Goldsturm’) Weißblühende Stauden: Feinstrahlaster (Erigeron-Hybriden), Glockenblumen (Campanula latifolia ’Alba’, C. persicifolia ’Alba’), Herbstaster (Aster novae-angliae- Sorten), Madonnen-Lilie (Lilium candidum), Schleierkraut (Gypsophila). Rosablühende Stauden: Moschus-Malve (Malva moschata), Königslilie (Lilium regale), Buschmalve (Lavatera thuringiaca). Rotblühende Stauden: Blutstorchschnabel (Geranium sanguineum), Herbstaster (Aster novae-angliae-Sorten). ... mit Sommerblumen und Blumenzwiebeln Sommerblumen sind lebenslustige, bunte Rosenbegleiter. Sie eignen sich – wie die Stauden – für ein Nebeneinander mit Rosen, beispielsweise um Freiflächen durch ausgefallene Rosenstöcke innerhalb eines Rosenbeets aufzufüllen. Folgende Sommerblumen sind einen Versuch wert: Leberbalsam (Ageratum-Sorten in Blau, Rosa und Weiß), Garten- Löwenmaul (Antirrhinum majus), Schmuckkörbchen (Cosmos bipinnatus- Sorten in Rosa und Weiß), Schnee auf dem Berge (Euphorbia marginata), Männertreu (Lobelia erinus-Sorten in Blau, Rotviolett und Weiß), Jungfer im Grünen (Nigella damascena in Blau, Rosa und Weiß), Verbena bonariensis (lila). Blumenzwiebeln leiten das Rosenjahr ein. Bewährt haben sich Arten wie Scilla, Schneeglöckchen, Chionodoxa, die aufgrund ihrer spärlichen Belaubung die kleinklimatische Luftfeuchte innerhalb des Rosenbeetes nicht negativ, d. h. pilzfördernd, beeinflussen. ... mit Gräsern und Bambus Gräser passen als gestalterische, optisch beruhigende Konstante kontrastreich zum lebhaften Blütengehölz Rose. Viele Gräser passen vor allem zu Strauch- und Wildrosen. Beispiele sind Reitgras mit seinen gelblichgrünen Halmen (Calamagrostis acutiflora ’Karl Foerster’), Blauschwingel (Festuca glauca), Blaustrahlhafer (Helictotrichon sempervirens), gelbgestreifter Zebra- Schilf (Miscanthus ’Zebrinus’) und das Lampenputzergras mit seinen flauschigen Blütenähren (Pennisetum compressum). Bambusse sind ebenfalls Gräser, die allerdings immergrün sind und deshalb auch im Winter zieren. Vor allem neben wüchsigen Strauchrosen kommen sie, mit deutlichem Abstand, als Partner in Frage. Man unterscheidet horstartige und ausläuferbildende Arten. Letztere gilt es mit einer Rhizomsperre zu bändigen. Beispiele: Fargesia murielae ’Simba’ (horstbildend, 2,5 bis 4 m hoch), Pleiobastus pumilus (ausläufertreibend, 50 bis 80 cm hoch), Sasa kurilensis (ausläufertreibend, 1,5 m hoch). ... mit großblumigen Clematis Waldreben sind Rosenbegleiter mit wenig Raumanspruch. Sie wünschen – wie die Rose – einen tiefgründigen, staunässefreien Boden. Um die Wette klettern sie – beispielsweise beiderseits eines Baumes gepflanzt – mit Kletterund insbesondere Ramblerrosen. Eine Sorten-Auswahl: ’Königskind’® (blau), ’Mme Le Coultre’ (weiß), ’Westerplatte’ (samtig weinrot), ’Julka’ (violett mit roten Streifen).
... mit kleinblumigen Clematis |
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Stand: August 2007 email info@kordes-rosen.com |