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Kleinklima:
Rosen sind Frischluft-Fans, eine frische Brise sorgt für ein rasches Abtrocknen nasser Blätter. Luftstille, enge Winkel ohne nennenswerten Luftaustausch sind für Rosen ungeeignet. Pilzkrankheiten (Echter Mehltau), aber auch Blattläuse, stellen sich dort unmittelbar ein.
Kronentraufen:
Im Tropfbereich der Baumkronen bleibt das Laub der Rosen wesentlich länger naß und feucht, wiederum finden Mehltau- und insbesondere Sternrußtaupilze beste Ausbreitungs-Bedingungen.
„Bodenmüdigkeit" (Nachbaukrankheit):
Neue Rosenpflanzungen auf Flächen, auf denen bereits Rosen gestanden haben, können einen Minderwuchs zeigen. Scheinbar fühlen sich Rosen in den Rückständen ihrer Vorgänger nicht besonders gut aufgehoben.
Die Bodenmüdigkeit ist kein unlösbares Problem, für Dramatik ist kein Grund gegeben. Ein Erdaustausch bis zu 50 cm Tiefe bringt die Sicherheit für eine erfolgreiche Rosenpflanzung.
Als 2. Möglichkeit können Sie den ehemaligen Rosenstandort zwei Sommer lang mit Tagetes bepflanzen. Danach ist der Boden wieder für Rosen geeignet. Einfacher: ein rosenfrischer Standort wird als Alternative für das Rosenbeet gewählt.
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